Welche Garnelen sind für ein Aquarium geeignet?

Die Tatsache, dass Garnelen und ganz besonders Zwerggarnelen am Häufigsten im Nano-Aquarium gehalten werden, ist kein Zufall. Erst die zunehmende Beliebtheit der bunten kleinen Garnelen brachte dem Nano-Aquarium die Beliebtheit ein, die es heute besitzt!

Garnelen besitzen viele Vorteile, die ihre Haltung im Aquarium so attraktiv macht.

  • Sie besitzen nicht nur eine extreme Farbenvielfalt (besonders im Fall der Zwerggarnelen)
  • Sie sind auch ausgesprochen friedlich und daher einfach zu vergesellschaften.
  • Die meisten Garnelen ernähren sich darüber hinaus auch von Algen und helfen somit, Algenplagen im Aquarium zu vermeiden.

Die gängigen Garnelenarten sind außerdem leicht zu halten – lediglich ein guter Filter ist zwingend notwendig, da sauerstoffarmes und unsauberes Wasser sehr schnell zu Krankheiten des Besatzes führt. Auch Kupfer sollte, wie bei allen Wirbellosen, nicht einmal in kleinsten Mengen im Wasser vorkommen, da es für sie hochgiftig ist. Bei der Garnelenhaltung sollte daher auf den Kupfergehalt der Leitungen, des Aquariendüngers und eventueller Medikamente unbedingt geachtet werden!

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Die mit Abstand am Häufigsten im Nano-Aquarium gehaltene Garnelenart ist zweifelsohne die Rückenstrichgarnele in ihren Farbvarianten. Zu diesen gehören beispielsweise die Red Fire, Yellow Fire und Blue Fire Garnele, die Sakura, und viele andere. Auch Tiger- und Bienengarnelen in verschiedenen Variationen werden gerne in Kleinaquarien gehalten und fühlen sich auf wenig Raum und in Gruppen wohl. Die Amanogarnele jedoch, die Körperlängen von bis zu 5 cm erreicht, ist für das Nano-Aquarium etwas zu groß und sollte daher nicht gehalten werden. Alle Garnelen schätzen Moos in ihrem Aquarium und nutzen gerne Röhren als Unterstand. Die verschiedenen Zwerggarnelen lassen sich außerdem gut miteinander vergesellschaften – da sie sich allerdings auch leicht vermehren, sollte von der Haltung mehrerer Farbvarianten derselben Art abgesehen werden.

Wichtig: Den Garnelen ähnlich, aber nicht mit ihnen zu verwechseln und vor allem oft nicht mit Garnelen verträglich sind die Zwergflusskrebse. Diese lassen sich zwar ebenfalls im Nano-Aquarium halten, stellen aber andere Anforderungen an ihr Becken!